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Die Bandmitglieder
Mark
Mark ist zwar kein Gründungsmitglied der Band, aber doch so lange dabei, dass das eigentlich keine Rolle spielt ;-). Er hat ein Faible für Vampire und Fledermäuse, wahrscheinlich hält er sich wie ebendiese durch gelegentliche Blutmahlzeiten jung und fit. Es wurde auch schon gemunkelt, dass er der einen oder anderen Dame während "Vampyre, too" zur Unsterblichkeit verholfen haben soll...
Auch anonsten ist der vermutlich am bösesten aussehende aber im Grunde wohl liebste Altenpfleger der Welt kein Kostverächter - musikalisch genießt er gerne, was an Punk, Metal und sämtlichen Spielarten hiervon auf den Teller kommt. Etwas Motörhead als Vorspeise, zum Hauptgang eine Portion Misfits, garniert mit Häppchen von Glen Danzig und Samhain. Und als Nachtisch gerne mal Kalorienhaltiges wie Dimmu Borgir, The 69 Eyes, Sodom, Kiss und vieles mehr.
Julia
Julia ist mit Timur zusammen eines der noch verbliebenen Gründungsmitglieder der Band (wenn man mal von quasi-fast-mit-dabeiseier Mark absieht :-)). Die promovierte Chemikerin versteht es, mit den Molekülen des Metal umzugehen. So synthetisiert sie mit Hilfe von Melodien und einem leichten Deathmetaleinfluss einen metallischen Bastard, der gut in die Halsmuskeln fährt. Zu Risiken und Nebenwirkungen befragt einfach unseren Konzertkalender ;-).
Julia gehört zu den wenigen Menschen, deren Tag deutlich mehr als 24 Stunden hat. Zum Glück für die Band, da so nicht nur der meiste musikalische Input von ihr stammt, sondern auch organisatorisch so Manches von ihr bewegt wird. Zeit für ihr geliebtes Aikido und Ihren Freund hat sie dabei erstaunlicherweise auch noch. Und so ganz nebenbei schafft Julia es auch noch, neben Bäd Influence bei der "All-Women-in-Rock" Coverband Sick Sistars, der All-Girl AC/DC Coverband Hells Belles und der Sisters of Mercy Coverband Temple of Mercy zu spielen.
Christoph
Viel haben wir noch nicht über ihn zu schreiben, ist ja noch sooooo neu, dass die Farbe noch feucht ist ;-)
Christoph hat vor seinem Einstieg bei Bäd Influence bei der Gruppe Bangcock gespielt. Da wurde gerockt, was das Zeug hält. Gehalten hat Bangcock leider nicht. Aber gut für uns, denn nun rockt der gute Mann bei uns. Seine Faves sind unter anderem Billy Idol (Steve Stevens!), Pantera, Greg Howe und Megadeth.
Felix
 Tieftöner Felix steht seit April 2007 unter dem Bann des schlechten Einflusses. Und er ist dabei sehr aktiv. Neben Bäd Influence bereichert er noch Maftao mit seinem Bass-Spiel. Und weil das ja noch lange nicht alles sein kann, nimmt er in seinem kleinen Studio auch noch die eine oder andere Band auf (mit Vorliebe natürlich seine eigenen ;-)).
Da seine Bands nicht alle das gleiche Tuning verwenden, hat Felix seinen Bass auf A-E-A-D-G gestimmt. So kann er die runtergestimmten Sounds genauso gut bedienen wie prägnante Töne der oberen Lagen dank adäquater Saitenspannung.
Musikalisch fährt der Bassmann gerne auf komplexe Musik wie The Dillinger Escape Plan und Meshuggah ab. Unkonventionelle Musik ist besonders gerne willkommen. Wenn er im Rock'n'Roll Warehouse sich ab und an mal als Tontechniker (auf Neudeutsch "FOH-Mischer") betätigt, dann wird in den Pausen Musik aufgelegt, die nicht unbedingt jedermanns Sache ist - und das ist auch gut so!
Timur
Timur ist Trommler und notorischer Fremdkulturen- und Fremdsprachensammler. (neben Deutsch und Englisch beherrscht er noch Chinesisch und Türkisch sowie ein paar Floskeln anderer Idiome) Er ist immer wieder gerne in der Weltgeschichte unterwegs. So hat er schon mal eine Auszeit genommen, als er für ein paar Monate nach China gereist ist. Später zog es ihn für eine Weile nach Inverness in Schottland (glücklicherweise auch wieder zurück ;-)).
Der studierte Sinologe mag gerne Musik mit progressivem Touch, auch wenn es gerne etwas härter zugehen darf. Bands wie Ayreon, Annihilator, Masterplan und Dream Theater sind gerne zu Gast, genauso wie ASP oder die alten Sachen von Overkill.
Wenn er nicht gerade dabei ist, sein Geld für Reisen auf den Kopf zu hauen, kann man ihn an den Wochenenden fast immer auf Hamburgs Piste antreffen. Irgendwie muss man ja seine Abende verbringen, wenn man sich weigert einen Fernseher zu besitzen.
Biographie
Der Anfang
Am Anfang schuf einer der Götter Himmel und Erde und damit Jemand dazwischen Musik macht, schuf er wenige Jahrtausende später Bäd Influence! Ja richtig, Bäd Influence und nicht die Beatles!!! So!
In der Version für Atheisten sah das Ganze etwas anders aus: Nach Milliarden Jahren der Werdung unseres Planeten und einer ebenfalls verdammt langen Phase der Evolution trafen sich im Jahr 1991 Julia und Timur im Haus der Jugend Bramfeld. Dabei stellten sie fest, dass sie ähnliche Musik machen wollten und beschlossen, die Gründung einer Band. An Julias Schule, dem Johanneum in Hamburg, fanden sich nicht nur ein kostenloser Proberaum um in paar Verstärker samt Schlagzeug, sondern auch noch Christoph und Mieschko, die zunächst Gesang und Bass übernahmen. Die ersten Proben begannen im Frühjahr 1992. Im August des selben Jahres stand dann schon das erste Konzert auf dem Plan. Die Welt hatte Bäd Influence erblickt.
Allerdings durfte Christoph anschließend nicht mehr weiter singen (schlecht für die Schulbildung...) und wir konnten Mark überreden, zunächst bei uns als Sänger auszuhelfen, bis seine eigene Kapelle "Maximum Overdrive" an den Start gehen würde - was bis heute zum Glück nicht geklappt hat, denn sonst hätten wir wohl nach einem anderen Frontmann Ausschau halten müssen.
Uns reichte es, in den Folgejahren ständig neue Bassisten suchen zu müssen, nachdem zunächst Mieschko die and verließ, weil er mit der musikalischen Entwicklung nicht Schritt zu halten vermochte. Bassmann zwei war Daniel.
Noch vor dem Einstieg von Daniel hatte sich Bäd Influence jedoch schon anderweitig verstärkt: Mit der Einsicht, dass zwei Gitarren besser sind als einer, kam Jürg in die Band und sollte es etwa 14 Jahre lang mit uns aushalten.
Die Mitte
Mit dem dritten Bassmann Matthias (Nr. 1) ging es zügig aufwärts. Soweit nach oben, dass wir bald den Bandwettbewerb "Freundschaft macht Schule" gewannen und mit unseren ersten Studioaufnahmen belohnt wurden. Die Songs "Deutschland wach auf!" und "Lost Soul" wurden hier an nur einem Tag von Ronny Henseler (u.a. Prollhead) aufgenommen, bei dem wir später (allerdings in anderen Räumlichkeiten) auch unser erstes Demo "Introducing the Death" aufnahmen. Die 200 Kassetten (ja, sowas war damals üblich!!!) mit 4,5 Songs und einem Intro verkauften sich sehr zügig und gelten heute als ultrarare Sammlerstücke, für die jedoch unseres Wissens niemals Rekordsummen bezahlt wurden ;-)
Schon bald wechselte mal wieder der Bassist und Matthias (Matschi) wurde von Matthias (Matze) abgelöst. Mit diesem wurde dann auch das erste richtige Album eingespielt. Übrigens das erste und einzige Mal mit Plattenvertrag. Leider war dieser kaum das Papier wert, auf dem er geschrieben war. Die Produktion war ein wenig dünn und die Platte war mangels Vertrieb nie in der Plattenläden zu finden. Aber viele der Songs zeigten, in welche Richtung es gehen würde und manche gehören in den Augen vieler Fans noch immer zu den Highlights: "Vampyre" und "Verrückt" seien als Beispiele genannt.
Um unserer Linie treu zu bleiben, mussten wir natürlich bald wieder einen neuen Bassmann suchen. Gefunden haben wir schließlich Thomas und spielten mit ihm in den Spiderhouse Studios von Harris Johns (der schon Legenden wie Sodom aufgenommen hatte) nicht nur ein Stück für das Demon-Tribut-Album "Day of the Demon" ein, sondern auch noch Verdammt und Nothing Lasts Forever, die sämtlich auf der zweiten Scheibe "Invisible Sun" landeten - zusammen mit vier anderen Songs, die wir im ostfriesischen Rauderfehn eingetrümmert haben. Selbstverständlich wieder mit einem neuen Mann am Bass: Sören. Dieser sollte dann erstaunlicher Weise ein gutes halbes Jahrzehnt der Tieftöner bei uns bleiben und nicht nur auf den Alben drei ("Armageddon") und vier ("FE4R") zu hören sein, sondern auch zu einem Großteil für deren Aufnahmen veranwortlich zeichnen.
Noch lange nicht das Ende...
Große Änderungen kündigten sich Ende des Jahres 2006 an, als Timur für einige Zeit ins schottische Inverness ging und während dieser Zeit die langjährigen Mitglieder Jürg und Sören beschlossen, die Band zu verlassen, um sich anderen Projekten zu widmen. Das Ende der Band? Mitnichten! Nach fast anderthalb Jahrzehnten war immer noch genug Feuer vorhanden, um sowohl Timur zu einer Rückkehr zu bewegen als auch die Suche nach Ersatz an Bass und Gitarre zu suchen.
Diese Suche führte uns zu Felix. Dieses Energiebündel ist seit dem Frühjahr 2007 für die tiefen Töne bei Bäd Influence zuständig. Fast gleichzeitig feierte Alexander Katzow seinen Einstand bei der Band, die mittlerweile seit 15 Jahren existierte. Grund genug dieses denkwürdige Jubiläum im Rahmen eines Konzertes im Hamburger Balroom zu feiern! Doch der Mensch lebt nicht nur von Musik und coolen Konzerten allein! Berufliche Verpflichtungen zwangen Alex schon nach etwa anderthalb Jahren dazu, Bäd Influence wieder zu verlassen. Und so begann die Suche nach einer zweiten Streitaxt erneut.
Den Metal-Göttern sei Dank, fanden wir extrem kurz vor einem anstehenden Konzert einen extrem fähigen Ersatz. Genau genommen musste Christoph - so heißt der junge Mann - in zwei Wochen eine Setlist von einer halben Stunde lernen. Dank den Feiertagen zur Jahreswende und genügend Talents rockte Christoph sodann im Januar 2009 erstmals mit uns eine Bühne (genau genommen, war der Laden so klein, dass es keine Bühne gab, aber diese Haarspalterei soll hier egal sein).
Und so machen sich die fünf Barden von der Waterkant daran - endlich, endlich - nicht mehr nur die Bühnen zu stürmen, sondern hoffentlich in allernächster Zeit auch das lang erwartete fünfte Studio-Album von Bäd Influence einzuspielen und diese Geschichte fortzuführen...
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